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Die integrierte CIP-Reinigung dient zur Reinigung von Bandtrocknern
für gecoatete Cornflakes, Petfood und ähnliche klebrige Produkte.
Die Reinigung der Trockner erfolgt
über Reinigungsschlitten über und unter den Trocknungsbändern, die mit
rotierenden Sprühdüsen bestückt sind. Somit werden die Flächen oberhalb
und unterhalb der Bänder gereinigt. Die Reinigung des Bandes erfolgt in
der separaten Online-Reinigungsstation des Trockners. Die Ober- und die
Unterschlitten werden jeweils gemeinsam versorgt und abwechselnd
betrieben. Die Zufuhr des Wassers bzw. der Reinigungslösungen erfolgt
über 1"-Schläuche mit automatischen Schlauchaufwicklern.
Die CIP-Anlage wird als kompakte
Einheit auf einem Grundrahmen aufgebaut und besteht im wesentlichen aus
einem 2.500 l - Tank, einer Vorlaufpumpe, einem Wärmeaustauscher, einer
rückspülbaren Siebeinheit und den Dosiereinrichtungen für die
Reinigungskonzentrate.
Als Reinigungsmedien stehen
Kaltwasser, Heißwasser, Lauge und Säure zur Verfügung. Der
Reinigungstank wird entsprechend dem Bedarf bis zu einer einstellbaren
Menge mit Wasser befüllt. Zur Erhitzung wird das Wasser über den
Wärmeaustauscher im Kreislauf gefahren. Zum Ansatz von sauren oder
alkalischen Reinigungslösungen wird Konzentrat zudosiert, bis der
vorgewählte Leitwert erreicht wird.
Die Vorspülung erfolgt mit Kalt- oder
Warmwasser, das für ein oder zwei Durchläufe zunächst über die Ober- und
dann über die Unterschlitten versprüht wird. Das Wasser spült leicht
ablösbare Verschmutzungen ab und schwemmt sie aus der Maschine. Das
stark verschmutzte Vorspülwasser wird vor der Siebeinheit in den Gully
geleitet, so daß das Sieb nicht verstopft wird.
Anschließend wird 1-2%ige Natronlauge
oder ein entsprechend konfektioniertes Reinigungsmittel angesetzt und
aufgeheizt. Über den hin- und herfahrenden Unterschlitten wird nun die
Hauptverschmutzung im Bereich unter dem Band im Umlauf gereinigt. Bei
entsprechender Verschmutzung kann diese Prozedur zuerst auch mit dem
Oberschlitten erfolgen. Wenn Temperatur und Leitwert im Rücklauf von der
Maschine die Mindestwerte erreicht haben, läuft diese Reinigungsphase
für eine vorgegebene Zeit oder eine festzulegende Anzahl von
Schlittendurchläufen. Anschließend wird die Reinigungslösung in den
Gully geleitet und die Anlage wird mit Wasser gespült.
Nun wird die Anlage in gleicher Weise
mit Salpetersäure gereinigt, wobei Konzentration und Temperatur in der
Regel niedriger liegen und kürzere Zyklen gefahren werden. Die
Nachspülung mit kaltem Frischwasser erfolgt über den Ober- und
Unterschlitten solange, bis der Leitwert im Rücklauf keine
Reinigungsmittelreste mehr anzeigt.
Eine Siebeinheit im Rücklauf
verhindert, daß Partikel aus der Maschine in den Reinigungsbehälter und
von dort in die Düsen gelangen und diese verstopfen können. Die Strömung
durch das Sieb kann durch eine Ventilkombination umgeschaltet werden.
Wenn sich die Siebfläche durch die Schmutzfracht zusetzt, steigt der
Vordruck. Das Sieb wird nun im Umlauf gefahren und mit unverschmutzter
Lösung direkt aus dem Behälter rückgespült. Diese automatische
Rückspülung ist zu jedem Zeitpunkt während der Reinigung möglich.
Der Einsatz von Doppelsitzventilen
für die Konzentratdosierung und die Verteilung zu den Trocknern
gewährleistet auch im Falle von Dichtungsschäden, daß das letzte
Spülwasser nicht mit Chemikalien kontaminiert werden kann. Außerdem wird
so sichergestellt, daß durch eine laufende Reinigung nie Flüssigkeit in
einen anderen Trockner gedrückt werden kann, der sich in Betrieb
befindet. Damit nach der Reinigung kein Wasser aus den Düsen auf das zu
trocknende Produkt tropfen kann, werden die Düsensysteme am Schluß der
Reinigung mit Druckluft freigeblasen.
An den Stirnseiten der Maschine
werden die Schlitten jeweils auf weniger als 700 mm an die Wand
gefahren, damit diese Flächen gut besprüht werden. Produktverteilung und
Trocknerabschottungen werden flexibel ausgeführt, um ein Durchfahren des
Schlittens zu ermöglichen.
Um den Wasserverbrauch der Anlage bei
der Vorspülung zu reduzieren, kann als Option das kaum verschmutzte
Nachspülwasser gesammelt werden und für die Vorspülung der nächsten
Reinigung eingesetzt werden.
Die Steuerung wird als S7 mit OP 37
Visualisierung und Bedienung aufgebaut. Die Kommunikation erfolgt über
einen H1-Bus. Der Reinigungsablauf wird von der CIP-Steuerung bestimmt.
Das Programm kann vom Trockner aus gestartet werden. Über einen
entsprechenden Signalaustausch werden die Zyklen mit den
Schlittendurchläufen des Trockners synchronisiert.
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