|
Wie man in Abbildung 1 erkennt, sind beim
indirekten Lufterhitzer Brennkammer und Rauchgaszüge als
Wärmetauscherflächen räumlich konstruktiv von den
prozeßluftführenden Bereichen abgegrenzt. Der indirekte Lufterhitzer
besteht aus einem Außenmantel, einem Zwischenmantel gegen
Strahlungsverluste und einer geschlossenen Brennkammer. An diesen
indirekten Lufterhitzer wird nun ein entsprechender Brenner
angeflanscht, in dem die notwendige Energie durch Verbrennung des
Heizmediums erzeugt wird.
Die
Laxhuber GmbH hat nun seit kurzem die offizielle TÜV-Bestätigung für
Wirkungsgrade der indirekten Lufterhitzer von über 90% bei der
Maistrocknung. Was somit für eine Ölbeheizung interessant ist durch den
geringeren Verbrauch, wurde nun weiterentwickelt, um auch mit
Hackschnitzel zu befeuern.
Anstelle der nun üblichen Öl- oder
Gasgebläsebrenner hat STELA Laxhuber nun einen Lufterhitzer gebaut, der
mit einem entsprechenden Hackschnitzelbrenner ausgestattet ist. Die
weltweit erste Bioflamm®-Schubrost-Feuerung in Kombination mit einem -
Lufterhitzer zur Maistrocknung ist seit Oktober 2004 in Betrieb. Sie
wurde zur thermischen Nutzung von naturbelassenen Brennstoffen
ausgelegt. Auch aschereiche Holzhackschnitzel minderer Qualität werden
eingesetzt.
Die Brennstoffe mit einem maximalen
Wassergehalt von 50% (W 50) und einer Maximal-Größe von ca. 30 x 15 mm
(G 50) werden über ein automatisch gesteuertes Fördersystem dem
Bioflamm-Schubrost-Brenner zugeführt.
Die Biomasse-Feuerung wurde 2004 an
ca. 30 Tagen zur Maistrocknung und kurzzeitig zur Getreidetrocknung
eingesetzt. Täglich wurden bis zu 35 m³ Hackschnitzel verfeuert.
Damit konnten pro Tag bis zu
2.500 Liter Heizöl ersetzt werden bei einer Trocknungsleistung von über
70 Tonnen Mais !
|